Powdern im Reich der Samurai

Wenn es auf Hokkaido schneit, dann richtig! Bis zu 16 Meter feinster Pulverschnee pro Jahr verwandeln die Insel mit ihren vielen Vulkanen in ein Wintersportparadies. Hokkaido genießt in der Skiszene einen geradezu mythischen Ruf. Die Insel im Norden Japans ist eines der zuverlässigsten Tiefschnee-Reviere der Welt und für Europäer zudem eines der exotischsten Ski- und Snowboard-Ziele.

Schon die Anreise über Tokio ist ein unvergessliches Erlebnis. Japans Mega-Metropole mit ihrem Gewirr aus Wolkenkratzern, Tempeln, stets vollen Einkaufstraßen und unfassbar guten Sushi-Restaurants ist faszinierend und steht im krassem Kontrast zu der geradezu meditativen Ruhe, die Hokkaidos schneebedeckte Landschaft ausstrahlt.

Das größte Skigebiet der Insel, Niseko United, zieht Freerider magisch an. Und nicht nur die. Das einstige Exot unter den besten Skigebieten der Welt boomt. Zwischen den nur rund 1300 Meter hohen Vulkangipfeln und den auf rund 300 Metern liegenden Ski-Resorts erstrecken sich sehr außergewöhnlich Skigebiete. Ähnlich wie in Nordamerika bieten auch Hokkaidos Resorts enorm viel Freeride-Gelände innerhalb des auf Lawinengefahr hin überwachten Skigebiets. Durch Gates fährt man in die Off Piste-Areale ein. Sind die Gates nicht mit einem Band geschlossen, ist das Areal sicher. Dann steht dem Powderspaß nichts mehr im Weg.