Niseko

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Niseko

Niseko ist das berühmteste und größte Skiresort auf Hokkaido. Es liegt rund 100 Kilometer südlich von Sapporo im Westteil der Insel. Niseko besteht aus gleich vier Resorts: Annupuri, Niseko Village, Grand Hirafu und Hanazono. Ihre höchsten Lifte enden alle auf dem Vulkan Mt. Niseko An'nupuri, dessen Gipfelhänge baumfreie, weite Tiefschnee-Abfahrten bietet. Der Vulkankegel ist zwar nur 1308 Meter hoch, seine Höhendifferenz mit 1048 Metern wegen der nur 260 Meter hoch liegenden Orte aber beachtlich. Das Skigebiet ist perfekt erschlossen mit 40 Liftanlagen, die 70 Kilometer Pisten bedienen.

Hokkaidos Top-Resort ist berühmt für seinen „Japan Powder“ - dieser besonders pulvrig leichte Tiefschnee in Japan, den Freerider in der ganzen Welt nur „Japow“ nennen. Zwischen Anfang Januar und Mitte Februar fällt in Niseko fast täglich Schnee.

Rusutsu

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Rusutsu

Das vor allem bei Freeridern beliebte Skigebiet Rusutsu liegt ebenfalls ganz in der Nähe von Niseko. Der Flughafen Sapporo ist rund 90 Minuten entfernt. Rusutsu hat unheimlich viel unpräpariertes Gelände zu bieten. Das Tree-Skiing-Areal gilt als das beste Hokkaidos. 18 Lifte erschließen 42 präparierte Pisten, womit Rusutsu ein ideales Ziel für Schneesportler aller Könnensstufen ist.

Moiwa

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Moiwa

Gleich neben Niseko liegt das kleine Moiwa Resort. Mit nur zwei Liften und 470 Höhenmetern ist es ein Winzling – das Freeride-Terrain aber ist nicht zu verachten, zumal man selbst an den besten Podwerdays in Moiwa fast allein durch den herrlich trockenen Powder schwebt.

Furano

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Furano

Auch Furano gehört zu den großen Namen im japanischen Ski-Zirkus. Das Resort liegt nördlich von Sapporo im Landesinneren. Das bedeutet etwas weniger Schnee, dafür aber auch einige Sonnentage mehr. Zehn Lifte bedienen 25 Kilometer präparierte Pisten. Off Piste- und Tree-Skiing ist in Furano weder in noch rund um das Ski-Resort erlaubt.

Tomamu

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Tomamu

In Tomamu ist Freeriden – anders als z.B. in Furano – gestattet. Wie meistens in Japan sind die Runs auch in dem rund 150 Kilometer östlich von Sapporo gelegenen Resort nicht sehr steil. Im tiefen Hokkaido-Powder wird jede Abfahrt aber zum Hochgenuss.

Kamui

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Kamui

Kamui liegt im Landesinneren von Hokkaido und bekommt deshalb etwas weniger Schnee ab als die Küstenregionen. Dafür ist der Powder aber besonders trocken. Und rund acht Meter pro Jahr reichen ja auch. Kamui bietet sieben Lifte. Das kleine Resort ist für sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bekannt und auch bei Freeridern sehr beliebt.

Asahidake

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Asahidake

Asahidake ist der Favorit der Freerider! Trotz seiner zentralen Lage ist das Resort jährlich mit rund 12 Meter bestem Japan-Powder gesegnet. Eine Gondelbahn führt hinauf zur 1600 Meter hoch gelegenen Bergstation. Der Gipfel liegt auf 2.291 Metern. Damit ist der immer noch aktive Vulkan im Daisetsuzan Nationalpark der höchste Berg Hokkaidos. Von der Bergstation der Gondel führen zwar nur vier Abfahrten, aber unendlich viele Off Piste-Lines ins Tal. Asahidake liegt rund 70 Kilometer nordöstlich von Furano.

Sapporo-Teine

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Sapporo-Teine

Die Olympiastadt Sapporo ist mit rund zwei Millionen Einwohnern zur fünftgrößten Stadt Japans herangewachsen. Für viele ist die Hauptstadt Hokkaidos nur eine Zwischenstation auf dem Weg in die Snow-Resorts. Man kann aber auch prima in Sapporo bleiben und von dort Tagestouren in die umliegenden Ski-Areas unternehmen. Teine liegt nur 20 Kilometer nordwestlich von Sapporo. In dem Gebiet, wo 1972 einige olympische Wettkämpfe stattfanden, kommen Genussskifahrer ebenso auf ihre Kosten wie Freerider. Teine ist ein modernes und komfortables Skiresort auf bis zu 1023 Meter über dem Meeresspiegel. Die Aussicht auf den Pazifik ist gigantisch und der Schnee ist traumhaft.

Kiroro

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Kiroro

Kiroro ist das Allround-Family-Resort auf Hokkaido. Neben Powderaction auf breiten Latten, können auch Snowcat- und Schneeschuh-Touren oder Ausflüge mit dem Quad oder dem Schneemobil unternommen werden. Die Anzahl der Pisten ist überschaubar, die meisten sind nur mittelmäßig anspruchsvoll, weshalb sich die eigentliche Action abseits der markierten Wege abspielt. Doch Vorsicht! Eine besondere Erlaubnis zum Backcountry-Skiing ist obligatorisch! Deshalb lohnt sich ein Guide umso mehr. Der kennt nämlich die besten Treeskiing-Lines rund um das Resort und die haben es in sich! 13 Meter Schnee fällt in Kiroro jährlich und trotzdem ist das Resort oft vergleichsweise leer, sodass man die besten Hänge meist ganz für sich hat.

Sapporo Kokusai

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Sapporo Kokusai

Sapporo Kokusai liegt rund 50 Kilometer westlich der Hauptstadt. Kokusai ist berühmt für seine Freeride-Areale und die enormen Schneemengen, die denen von Niseko in Nichts nachstehen. Kokusai hat zwar nur wenige Pisten, dafür aber ein erstaunlich weitläufiges Off Piste-Areal.

Niseko United ist das größte und bekannteste Skigebiet auf der japanischen Insel Hokkaido. Es besteht aus den Ski Resorts Annupuri, Niseko Village, Grand Hirafu und Hanazono, die mit Liften und Skibussen miteinander verbunden sind. Im Januar und Februar bietet es aufgrund seiner tiefen Temperaturen sowie der regelmäßigen und ergiebigen Schneefälle beinahe eine Tiefschneegarantie. Nisekos Vulkanberg Annupuri ist berühmt für seinen „Japow“ (Japan Powder). Japans Freerider-Hotspot liegt rund zweieinhalb Autostunden westlich von Sapporo.

Die besten Flugverbindungen nach Hokkaido bietet die japanische Airline ANA (www.ana.co.jp). ANA fliegt täglich von Frankfurt, Düsseldorf und München via Tokio auf die Insel. EU-Bürgern reicht für die Einreise ein gültiger Reisepass. Vom Flughafen New Chitose in der Nähe von Sapporo fahren regelmäßig Busse nach Niseko United. Die Fahrt dauert rund zweieinhalb Stunden. Von Mietwagen ist abzuraten. Sie sind teuer und oft nur mit japanischsprachigem Navigationssystem ausgestattet. Zudem benötigt man eine amtliche Übersetzung des Führerscheins auf Japanisch (rund 65 Euro).